FF-Bewerb /

120 Gruppen aus Österreich, Italien und Slowenien ritterten in Bischofstetten im Parallelbewerb um den Sieg.



4-fach-Weltmeister holt den Sieg im Kuppel-Cup



Bischofstetten / "Das ist ein Bundesbewerb mit ausländischer Beteiligung", ist Organisator Johann Buresch überzeugt. Die Leistungen der angetretenen Gruppen geben ihm recht. Bestes Beispiel dafür sind die zwei besten Bewerbszeiten im vorletzten Durchgang: 15,56 Sekunden erreichte die Siegergruppe Weeg. 15,57 Sekunden schaffte die zweitplatzierte Gruppe aus Kürnberg aus dem Bezirk Amstetten. Mit dem zweiten Platz holten sie am Ende auch den einzigen Stockerlplatz für Niederösterreich. Platz drei ging an Ainet aus Osttirol.

"Die Gruppen werten den Erfolg bei uns in Bischofstetten teilweise höher als einen Landessieg", freut sich Buresch. Entsprechend groß ist der Andrang zum Bewerb. Der wurde aus eben diesem Grund auf 120 beschränkt. Außer Wien und Vorarlberg waren heuer alle Bundesländer Österreichs in Bischofstetten vertreten. Laut Buresch eine Folge der Mundpropaganda unter den Gruppen.

Vom Andrang profitiert nicht nur die Bischofstettner Wehr. Von den über 1.200 Teilnehmern und Fans suchten knapp 300 ein Quartier in der Region. Eine der am weitest angereisten Gruppen kam aus Tramin in Südtirol. Die Südtiroler nahmen die siebeneinhalbstündige Anreise gerne in Kauf. "Für uns ist das Spaß, Training und Wettkampf zugleich", so Gruppenkommandant Stefan Dissertori. Für die mehrfachen Landesbewerbsteilnehmer hat es schließlich nur für Platz 85 gereicht. "Die Gruppen hier sind einfach besser", gesteht Dissertori.

Rund um den Parallel-Kuppel-Cup war vom Feuerwehr-Bewerb wenig zu spüren. Am traditionellen Termin am ersten Wochenende nach Ostern suchten tausende Gäste die Unterhaltung beim dreitägigen Fest.

350 Helfer stehen hinter dem FF-Mega-Event



Für den reibungslosen Ablauf des Mega-Events sorgten FF-Kommandant Gerhard Koppensteiner mit den Mitgliedern der Feuerwehr. Unterstützung erhielt die Wehr durch den Musikverein, die Jäger und die Naturfreunde. Die Vereine übernahmen den Bardienst. Für die Sauberkeit des Festgeländes zeichneten täglich ab 6 Uhr morgens die Pensionisten aus Bischofstetten verantwortlich.

"In Summe unterstützten uns 350 Helfer", freut sich Koppensteiner.

NÖN Melker Zeitung, Woche 15, 13. 4. 2010

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